Geschichtliches zu Kinderbeuern

Das in der Mitte des Alftals gelegene Kinderbeuern wird erstmals 1296 genannt, als ein Kröver Ritter dem Nonnenkloster Machern einen Korn- und Hühnerzins in Kynheymerburen schenkte.

Aus diesem Namen wurde 1450 Kynderburen und schließlich ab 1553 Kinderbeuern.

Der Ortsname besagt, dass Kinderbeuern eine Siedlung auf Kinheimer Gemarkung war, die laut Kröver Weistum (1399) bis an den Alfbach reichte.

Das mit Kinderbeuern später eng verbundene Hetzhof, ursprünglich ein unteilbares Einzelgehöft, wird erstmals 1438 als Heubtzhove (d. h. Hof zu Haupt, oberer Hof) erwähnt.
Der Name klärt sich aus der Lage der drei Höfe am Kammerbach.


Unterhalb des sicher älteren Melchhofs (1323 Melley) entstand der Neidhof (1323 Nythofen, d. h. niederer Hof) und darüber der genannte Heubtzhove.


Daraus wurde 1561 Heutzhoff und ab 1698 Hetzhoff.


Ab 1794 stand Kinderbeuern unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.


Seit 1946 ist Kinderbeuern ein Teil des Landes Rheinland-Pfalz.



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